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Madeira Wandern, Wandern auf Madeira

Madeira Wandern: Bie Blumeninsel Madeira als ideale Wanderinsel

Der Pfad führt zunächst durch dichten Lorbeerwald, quert anschließend eine saftig grüne Hochfläche und windet sich schließlich in unzähligen Serpentinen tief ins Tal hinunter. Dabei werden Wanderer stets vom leisen Plätschern der schmalen Bewässerungsläufe begleitet, welche sich wie ein dichtes Spinnenetz über die ganze Insel spannen.

Bereits im 15. Jahrhundert kamen die findigen Bauern der Insel auf die Idee, das sich an der Nordseite des Inselgebirges niederschlagende Regenwasser in den sonnenverwöhnten, jedoch von Trockenperioden heimgesuchten Inselsüden abzuleiten. Heute umfasst das Hauptnetz aller Levadas auf Madeira mehr als 800 Kilometer und überwindet dabei Höhenunterschiede von bis zu 1.600 Metern.

Auf den historischen Spuren der Levadas

Insbesondere als ab dem 17. Jahrhundert der Zuckerrohranbau zum Haupterwerbszweig der Insulaner wurde, begann der großflächige Ausbau der Levadas. Aus immer höheren Regionen und über immer weitere Distanzen sollte das Wasser in die südlichen Küstengebiete geleitet werden.

Dabei wurden die Kanalmauern teils in schwindelerregender Höhe eng an den Fels, teils durch Sprengungen tief in den Berg oder in unwegsamen Schluchten errichtet. Da die Levadas nicht nur Wasser führten, sondern auch zur Energiegewinnung sowie zum Flößen genutzt wurden, war die regelmäßige Wartung sehr wichtig.

Daher verfügte auch jede Levada über einen eigenen Wartungsweg, der entweder direkt an ihr entlangführte oder auf der Kanalmauer verlief. Gerade in den hohen Bergregionen sind die Levadapfade bis heute noch die einzigen Zugangswege zu den Berghöfen der Insel. Als längste Levada gilt die erst 1966 in Betrieb genommene Levada dos Torros. Allein 16 der insgesamt 106 Levadakilometer führen durch Tunnels, wobei die längste Bergquerung mehr als 5 Kilometer misst.

Das Wanderwegenetz der Insel Madeira

Das offizielle Wanderwegenetz der Insel Madeira kennt insgesamt 23 Haupt-Levadawege und 4 Zusatzwege auf der Insel Madeira sowie drei Wanderpfade auf der Nachbarinsel Porto Santo. Die Levadawege auf der Hauptinsel zeichnen sich nicht nur durch ihre abwechslungsreiche Streckenführung aus, sondern auch durch ihre gute Markierung und Wartung.

Mit einer Länge von knapp 14 Kilometern (hin und zurück) bildet die Levada Caldeirão Verde (PR 9) die längste offizielle Wanderstrecke. Sie führt vom Wanderparkplatz am Queimadas Forest Park bis ins Bergdörfchen Caldeirão Verde und überwindet dabei knapp 100 Höhenmeter. Wer es lieber ruhig angehen möchte, der geht den fast ebenerdig verlaufenden PR 6. Als Levada das 25 fontes macht dieser Wanderpfad seinem Namen mit insgesamt 25 Wasserfällen und Quellen alle Ehre.

Wandertipps für Madeira

Da die Levadawanderwege immer entlang des Wassers führen, sind sie oftmals feucht und glitschig. Gutes Schuhwerk ist daher immer ratsam. Damit auch längere Tunnels sicher passiert werden können, hilft zudem eine Taschen- oder Stirnlampe. Zu guter Letzt sollte bei der Auswahl der Strecke auch immer beachtet werden, dass es sich bei den Levadawanderwegen nicht um Rundwege handelt. Das heißt, der Rückweg zu Fuß oder die eventuelle Abholung per Taxi sollte schon im Voraus mit eingeplant werden.