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Porto Santo

Porto Santo Urlaub – Die Goldene Insel im Schatten Madeiras

Erst seit einigen Jahren wächst der Bekanntheitsgrad der kleinen Insel Porto Santo, die sich lediglich 42 Kilometer von der Hauptinsel Madeira erstreckt und vor allem durch ihre außergewöhnliche Topografie überrascht. Einst von dichten Wacholderwäldern und Drachenbaumhainen geprägt, zeichnet sich die Inselnatur heute vor allem durch ihre kargen Hochflächen und Bergflanken aus.

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Obwohl dieses Resultat einer jahrhundertelang andauernden Waldrodung im Dienste des portugiesischen Schiffsbaus zunächst einförmig anmutet, hält die sechs mal elf Kilometer messende Felseninsel doch so manche Überraschung bereit.

Das Juwel von Porto Santo

Als „goldenes Juwel“ der Insel gilt der mehr als 9 Kilometer lange Hauptstand Campo de Baixo. Bekannt für seinen golden schimmernden Sand, ist er dank des ganzjährig milden Klimas ein beliebter Treffpunkt für Sonnenanbeter aus aller Welt.

Aber auch die Madeirer selbst setzen am Wochenende gerne auf die Nachbarinsel über, um das süße Strandleben auf Porto Santo zu genießen. Erschlossen wird der Campo de Baixo von den Seebädern Villa Baleira, Lombas, Pedras Pretas und Cabeco da Ponta. Trotz seiner Beliebtheit hat sich der Campo de Baixo größtenteils seine Natürlichkeit bewahrt, sodass Urlauber hier weniger auf Privatstrände oder Hotelkomplexe treffen.

Vielmehr besticht der Campo de Baixo durch seine Weite, freie Zugänglichkeit und seinen grünen Dünengürtel. Im Hinterland des Campo de Baixo erstreckt sich seit 2004 zudem der Golfplatz Porto Santo, der als anspruchsvolles 18-Loch Green auch durch seine grandiose Fernsicht beeindruckt.

Weitere Sehenswürdigkeiten auf Porto Santo

Als naturräumlicher Gegenpart zur großen Schwester Madeira nahm Porto Santo schon früh eine ganz eigene Entwicklung. Denn wo karge Macchia, Wasserarmut und sonnige Hochflächen vorherrschend waren, konnte zwar kein Feldbau, dafür jedoch erfolgreich Viehwirtschaft betrieben werden. In der Folge entwickelte sich ab dem Spätmittelalter ein Gutsherrentum auf Porto Santo, dessen Gouverneur der Seefahrer Bartolomeu Perestrelo war.

Berühmter als ihr Vater wurde jedoch seine Tochter Dona Filipa, welche 1479 Christopher Kolumbus heiratete und mit ihm viele Jahre auf der Insel lebte. Heute kann dieser Epoche der Inselgeschichte im zum Museum „Casa de Colombo“ umgebauten ehemaligen Wohnhaus nachgespürt werden. Jedes Jahr im September wird der berühmteste Insulaner zudem beim bunten Kolumbus-Festival mit Theateraufführungen, Konzerten, Umzügen und Ausstellungen geehrt. Eng mit der Inselgeschichte verknüpft ist auch das kleine Weingut „Casa Serra“, das sich zu Füßen der eindrucksvollen Basaltformationen am Pico de Ana Ferreira befindet.

Hier informiert ein kleines Inselmuseum nicht nur über die insulare Kulturgeschichte, sondern hier wird auch der süße Porto Santo Wein noch in liebevoller Handarbeit gekeltert. Danach lohnt sich noch der Abstecher zum 517 Meter hohen Pico do Facho, der einen grandiosen Weitblick über das Eiland bietet.

Anreise

Die Insel ist mit der Fähre ab dem Hafen Funchal ganzjährig erreichbar. Der Flughafen wird zudem für den Porto Santo Urlaub per Direktflug von Madeira, Lissabon, Porto und Düsseldorf bedient.